Stand number: 2-401

Hochschule Mittweida
Company: Hochschule Mittweida
Street: Technikumplatz 17
Zip code: 09648
City: Mittweida
Country: Deutschland
Phone: +49 (037 27) 58 12 64
stand number: 2-401

Beschreibung

In der Tradition einer 150-jährigen Ingenieurausbildung hat sich die Hochschule Mittweida zu einer zukunftsorientierten, weltoffenen Hochschule für angewandte Wissenschaften entwickelt. Unsere Lehr- und Forschungsangebote werden im Rahmen regionaler und überregionaler Kooperationen wahrgenommen, verstärkt von Klein- und Mittelständischen Unternehmen in Sachsen. Das Spektrum der industrienahen Forschung und Entwicklung wird durch Drittmittelforschung, kooperative Promotionsprojekte, eigenverantwortlich organisierte Entwicklungsarbeiten sowie Projekte der Institute und Forschungsvereine geprägt.

Hochkompakter Mikro-Wärmeübertrager aus Edelstahl
Generative Fertigungsverfahren besitzen ein hohes Potential zur ressourcenschonenden Herstellung effekti-
ver, leichter und komplexer Bauteile. Insbesondere bei Anwendungen, bei denen die Masse und das Volumen eine
entscheidende Rolle spielen, wie beispielsweise in der Luft- und Raumfahrt, bieten sie entscheidende Vorteile.
So auch im Bereich der Herstellung hochkompakter Mikro-Wärmeübertrager. Um in einem kleinen Bauvolumen hohe
Wärmeleistung zu übertragen, muss die Anzahl der wärmeübertragenden Flächen sehr groß werden. Das bedeutet
dünne Wandstärken bei gleichzeitig dünnen medienführenden Kanälen. Mit dem am Laserinstitut Hochschule Mitt-
weida entwickelten Verfahren Lasermikrosintern können Wand- und Kanalbreiten von unter 100 µm generiert wer-
den, wie erste Demonstratoren zeigen.

Entwicklung eines 3D Hochgeschwindigkeits-Rotationsdruckverfahrens
Ziel des Forschungsprojektes ist es, die Zeit von der Erzeugung des Modells bis zum fertigen Hilfsmittel von Tagen auf Stunden herunterzubrechen. Der Fokus des Projektes liegt vorerst auf der Herstellung von orthopädischen Helmscha-
len, Prothesenschäfte der unteren Extremität wären als folgender Schritt denkbar. Erreicht werden soll die
Zeitersparnis, indem die bisherige Modellherstellung durch Gipsabdrücke von einem 3D-Scan abgelöst wird.


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